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Magirus TSA und Metz/Mercedes LF8

 


Magirus TSA und Metz/Mercedes LF8

 


Magirus TSA mit Schlauchkörben statt Schlauchhaspeln

 


Magirus TSA nach Umrüstung der Beleuchtungsanlage im Dezember 2012

 


Magirus TSA mit Schlauchkörben statt Schlauchhaspeln

 

 

 

 

Herunterladbare Dokumente:

"Feuerwehrtechnische Beladung, TSA als Ergänzungsfahrzeug" (Auszug aus: Heimberg / Fuchs, Ausbildungsanleitung für den Feuerwehrdienst, Stuttgart 1963, 191-192)

"Feuerwehrtechnische Beladung, Anhänger für selbständigen Einsatz (TSA)" (Auszug aus: Heimberg / Fuchs, Ausbildungsanleitung für den Feuerwehrdienst, Stuttgart 1963, 189-191)

 

Externe Verweise:

Unser Magirus TSA auf der Webseite der Feuerwehr Eppelborn

Feuerwehr Eppelborn, Löschbezirk Habach (ehemaliger Standort des TSA)

"Beladeliste für Tragkraftspritzenanhänger TSA nach TSA-Anforderungen 12.2005" (Quelle: Staatliche Feuerwehrschule
Regensburg)

 

Tragkraftspritzen-Anhänger TSA Magirus (1940)
"Opa"

Seit November 2012 ist die FOFW im Besitz einer kleinen Rarität in Form eines hübschen TSA des Baujahres 1940 aus dem Hause Magirus. Da das Typenschild fehlte, mußten Hersteller und Baujahr anhand baugleicher TSA ermittelt werden.


Magirus TSA auf dem Gelände der Feuerwehr Eppelborn, LBz Habach,
bei Abholung im November 2012

Hersteller:Magirus, Ulm
Typ:TSA
Baujahr: 1940
zulässiges Gesamtgewicht: 1000 kg
Leergewicht:400 kg

Eine Besonderheit sind die beiden haspelförmigen Schlauchkörbe, die anstatt konventioneller Haspeln außen am TSA mitgeführt werden.


Magirus TSA nach Umrüstung der Beleuchtungsanlage im Dezember 2012

Dieser TSA war zuvor bei der Freiwilligen Feuerwehr Eppelborn im Löschbezirk Habach zusammen mit dem Mercedes/Metz LF8 im Einsatz. Allerdings hat dieser TSA ein bislang unbekanntes Vorleben, da er dem Löschbezirk Habach erst 1987 geschenkt wurde. Informationen zu genau diesem Vorleben von 1940 bis 1987 würden uns sehr interessieren!
[ Ergänzung vom 17.11.2012: Der TSA war vor der Zeit in Habach bei der Feuerwehr Illingen Löschbezirk Wustweiler im Einsatz. Vielen Dank für diese Informationen nach Habach! ]


Metz/Mercedes LF8 und Magirus TSA

Uns freut es sehr, daß nach seiner Trennung durch die Versteigerung des LF8 im März 2012 dieses Habacher Feuerwehr-Gespann im November 2012 nun wieder in seiner Originalbesetzung vereint ist. Vielen Dank an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Habach! Sicherlich wird das Gespann zukünftig bei (Feuerwehr-) Oldtimertreffen zu sehen sein.

Zuvor steht in nächster Zeit allerdings eine komplette technische Durchsicht (insbesondere Radlager) und die Reparatur der Beleuchtung auf dem Programm. [Ergänzung: Die Beleuchtung ist bereits überholt; die Radlager werden bei Gelegenheit prophylaktisch überholt.]


Metz/Mercedes LF8 und Magirus TSA

Noch ein paar Worte zum Gespann LF8 und TSA: Wer sich an der offensichtlichen Differenz zwischen Baujahr des TSA (1940) und seines Zugfahrzeugs (LF8, 1980) stört, dem sei versichert, daß dieses Gespann tatsächlich so beim Löschbezirk Habach der Gemeinde Eppelborn im Einsatz war. [ Ergänzung vom 20.09.2014: Grund war der Umbau des LF8, welches statt der Tragkraftspritze einen Atemgerät-Satz auf den TS-Auszug im hinteren Geräteraum eingeschoben hatte. Die dort normalerweise verlastete Tragkraftspritze war dann im TSA verstaut. Vielen Dank für diese Informationen nach Habach! ]

Und solche Konstellationen waren gar nicht so ungewöhnlich wie man meinen sollte. Vielleicht sollte ein wenig Licht auf die geschichtlichen Hintergründe geworfen werden:

Nach den uns bisher vorliegenden Informationen sind TSA dieses Baumusters insbesondere 1940 meist in Kombination mit einem LLG (Leichtes Löschgruppenfahrzeug, beliebte Basis war das Mercedes Benz 1500 Fahrgestell) angeschafft worden. Grund für die zusätzliche Beschaffung der Anhänger zum Löschgruppenfahrzeug war der Wunsch, eine Tragkraftspritze mitführen zu können - was beim relativ schwach ausgelegten LLG-Fahrgestellmit nur 1,5 t Nutzlast schlicht unmöglich war. Die Lösung war das Mitführen eines Tragkraftspritzenahängers.

Diese TSA stellen die einfachste Art dar, eine Pumpe mobil zu machen. Sie können an ein Fahrzeug angehangen werden, verfügen aber auch über eine (einsteckbare) quer zur Fahrrichtung an der Deichsel angeordnete Handzugstange, so daß sie von Hand rangiert werden können - oder im Extremfall bei Ermangelung eines geeigneten Zugfahrzeugs auch per Pedes an den Einsatzort gebracht werden können.

1938 erfolgte eine Neuordnung des Feuerwehrwesens, die wohl auch eine weitgehende Standardisierung der Fahrzeuge, u.a. auch der TSA und LLG, und der Eingliederung der Feuerwehr in polizeiliche Organisationsstrukturen mit sich brachte: Die Feuerschutzpolizei war geschaffen, deren Fahrzeuge tannengrün auszusehen hatten. Diese Farbgebung ist auch für unseren TSA im Auslieferungszustand anzunehmen. Ob unser TSA solo oder mit einem LLG bestellt wurde wird wohl nicht mehr zu klären sein. Auch wie und wo unser TSA die Kriegswirren überstanden hat ist bisher nicht rekonstruierbar. Ebenso fehlen uns leider Informationen, wo unser TSA stationiert war, bevor er 1987 zum Löschbezirk Habach kam.

[ Anmerkung: Vergleicht man die vor etwa 1940 gebauten TSA mit denen von 1940/41 sowie mit TSA von 1942-44, so fällt auf, daß sich die frühen und späten TSA sehr ähnlich sind. Es sind einfache Konstruktionen, meist ohne Wetterschutz, bei denen die Saugschläuche offen mitgeführt werden. Die 1940/41 gebauten TSA hingegen weisen mit ihrem kastenförmigen Aufbau mit Klappen schon in Richtung der TSA aus den 50er Jahren. War kriegsbedingter Materialmangel der Grund für diesen Rückschritt von den hübschen TSA von 1940/41 zu den primitiven TSA von 1942-44? Die zwei großen Unterschiede zwischen unserem Magirus TSA und einem TSA der Nachkriegsproduktion jedenfalls sind die frontseitige, formschöne Rundung der oberen Klappe sowie die drehbare Ausführung der Zugöse. ]

Direkt nach dem Krieg waren Fahrzeuge - und natürlich auch Löschfahrzeuge - Mangelware. Die überlebenden TSA waren dann für viele kleine Feuerwehren die "Erstausstattung"; viele TSA wurden gerade im ländlichen Bereich noch bis in die späten 60er Jahre neu angeschafft. War kein Feuerwehrfahrzeug vorhanden, so wurde im Einsatzfall der TSA an einen Traktor eines örtlichen Landwirts angehangen. Dann ging es - mit eher gemächlichem Tempo - zum Einsatzort. Im Laufe der Zeit ersetzten LF8 die TSA bei vielen kleinen Wehren, wobei selbst bei einem LF8 mit Vorbaupumpe ein mitgeführter TSA eine hilfreiche Ergänzung zum Aufbau einer dezentralen Löschwasserversorgung sein kann, da er auch entfernt vom Löschgruppenfahrzeug abgestellt werden kann. Grund genug für viele Feuerwehren, sich auch nach Anschaffung eines LF nicht sofort von ihren oft altgedienten TSA zu trennen - womit wir wieder bei den oben angesprochenen stark unterschiedlichen Baujahren von Zugfahrzeug und Anhänger sind.

Ab März 2013 kann der Magirus TSA alternativ zum 1963er Bachert TSA auch fast komplett als Ergänzungsfahrzeug zum LF8 ausgestattet werden (Ladeliste, Stand 1963).

Und im November 2013 wurde extra für den "Opa" eine zeitlich einigermaßen passende "Einheits-Tragkraftspritze" (TS800) mit Breuer-Motor angeschafft, die bei Gelegenheit wieder aufgearbeitet werden soll.


Einheits-TS800 im "Opa"

Für weitere Ergänzungen und Informationen oder - falls nötig - Korrekturen wäre ich sehr dankbar!

[ Ergänzung vom 12.12.2012: Inzwischen liegen uns weitere Informationen zum Magirus TSA des Baumusters G 39.g. vor. Vielen Dank an Henning von Husen von den Freiwilligen Feuerwehren Jork! ]

Auf Wunsch steht dieser TSA demnächst auch für Film- und Fernsehaufnahmen zur Verfügung.


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