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Externer Verweis:

Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug (DMF) Typenblatt des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

 

 

Tragkraftspritze TS 05/5 Magirus MOTOMAX

Als "Einmannspielzeug" und für leichte Einsätze wurde im April 2013 eine sogenannte "MOTOMAX" Tragkraftspritze aus Bundeswehr-Bestand angeschafft. Entgegen ihrem Namen handelt es sich um die kleinste Tragkraftspritze, die nach kurzem Prototypenstadium 1958 von 1959 bis mindestens 1994 von Magirus hergestellt und bis 1991 von Minimax vertrieben wurde.*

Technische Daten unserer Magirus Tragkraftspritze TS 05/5 MOTOMAX:

Pumpe:
Hersteller:Klöckner-Humboldt-Deutz AG Werk Ulm / Donau
Bezeichnung:TS 05/5
DIN:--
Typ nach DIN 14410:--
Vertrieb:Minimax AG Urach / Württ.
Baujahr: 1972 (Bauzeitraum dieser Version ca. 1962-1990; Werksüberholung bei Minimax 4/84)
Arbeitsprinzip:Kreiselpumpe
Entlüftung:Kolbenentlüftungspumpe
Druck (Nennleistung): 5 bar
Förderstrom (Nennleistung):50 l/min
Saughöhe:1,5 m
Maximaler Förderstrom:100 l/min**
Maximale geodätische Saughöhe:6 m**
Anschluß saugseitig: Storz C
Anschluß druckseitig: Storz D
Bw-Vers.Nr. / Nato-Ident-Nr.4210-12-130-9147
Motor:
Hersteller:ILO Rockwell GmbH Pinneberg / Hamburg
Typ:L35R; 1 Zylinder 2-Takt Otto
Motornummer:025345550
Kraftstoff:Benzin-Ölgemisch 1:25
Kraftstoff-Verbrauch:

ca. 0,65 l/h

Hubraum:35 cm³
Leistung:1,3 kW / 1,7 PS bei 6000 U/min
Anlasser:Seilzug

Diese kleinen Tragkraftspritzen mit geringer Förderleistung dienten weniger dem Löscheinsatz, sondern wurden bei der Bundeswehr und im Katastrophenschutz primär für die Dekontamination eingesetzt. So war neben einer TS2/5 (die z.B. auf der LK durchaus auch Löschzwecken diente) auch eine TS05/5 auf den standardisierten und 1974 bis 1980 beschafften Dekontaminationsmehrzweckfahrzeugen (DMF) auf MAN 13.168 Hauber-Pritschen-LKW verlastet. Mit beiden Tragkraftspritzen ließ sich ein Dekontaminationsplatz einrichten.

Die DMF wurden vom Zivilschutz an die lokalen Feuerwehren oder an das THW abgestellt. Seit 1990 werden die DMF bei den Feuerwehren sukzessive durch neuere Fahrzeugkonzepte (insbesondere für die Dekontamination von Personen / Geräten, Dekon-P) ersetzt, wobei die kraftstoffbetriebenen Tragkraftspritzen beim Dekon-P durch Elektropumpen ersetzt werden. Eigentlich sollte das DMF nur übergangsweise den Platzhalter für ein geplantes Dekontaminationsfahrzeug für Geräte (Dekon-G) spielen, de facto steckt das Dekon-G noch in der Planungsphase.

Erste Diagnose und "trockener" Probelauf unserer "neuen" TS05/5 standen am 28. April auf dem Plan: Die Geruchsprobe des Gemischs im Tank fiel positiv aus, so daß ein Starten ohne große Vorbereitungen gewagt wurde. Nach wenigen Zügen sprang das ILO-Mötörchen an und nach etwa einer Minute stellte sich auch ein stabiler Leerlauf ein. In den nächsten Wochen wird sich sicherlich noch eine Gelegenheit für einen "nassen" Testlauf finden, dann wird sich die TS auch einer Grundreinigung erfreuen.

 

 

* Angabe entnommen Günter Rux, Die Tragkraftspritze (Berlin 2001) 120.
** Angaben entnommen KatS Dv 520, 5.1 1


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