www.fofw.de - Version 1.31 vom 24.12.2013
copyright © 2013-2017 F.Wiesenberg

Willkommen auf der Homepage der "Freiwilligen OldtimerFeuerwehr Wiesenberg"

Hier finden sie Informationen zu uns und unseren Einsätzen:

Startseite

Chronik

Technik

Fahrzeuge

LF8 Mercedes Benz LF508DG (1980)

Anhänger

TSA Bachert (1963)

TSA Löschgerätewerk Görlitz (1982)

TSA Magirus (1940)

PLA100/S100 TOTAL WALTHER (1985)

PLA250 TOTAL (1963)

MZA Brenderup (1996)

MZA Ziegler (1964/2013)

FwA Plattform (1975/2012)

ehemalige Fahrzeuge / Anhänger

TSA Löschgerätewerk Görlitz (1961)

FwA Wasserwerfer (1975)

ÖSA Ziegler (1964)

Bw 1tonner (1969)

Ausrüstung

TS8/8 Bachert

TS8/8 Jöhstadt

TS800 / "ETS"

TS2/5 Ziegler

TS05/5 Magirus

LK Ziegler

Bw Klappkarren Ardie

Einsätze

Einsätze 2017

Einsätze 2016

Einsätze 2015

Einsätze 2014

Einsätze 2013

Einsätze 2012

Termine

Marktplatz

Verweise

 

 

 

 

Zu verkaufen: TS8/8 Jöhstadt

 

 

Zu verkaufen: TSA des Feuerlöschgerätewerks Görlitz (Baujahr 1982)

 

 

Einsätze der "Freiwilligen OldtimerFeuerwehr Wiesenberg" 2013

 

20131224 - Keine Zeit für unsere 50-jährigen "Geburtstagskinder"

Die Zeit rennt ... nun ist das Jahr 2013 bereits fast vorbei. Gerade in der zweiten Jahreshälfte mußte die Feuerwehroldtimer-Sammlung hinter anderen Sachen zurückstehen. So fiel dann auch die eigentlich geplante "Geburtstagsparty" für den 1963er Bachert Tragkraftspritzenanhänger, die dazugehörige Bachert Tragkraftspritze und auch unsere vor kurzem hinzugekommene, kleine Ziegler Tragkraftspritze leider aus.

Das ist besonders bedauerlich, da sie ja nur ein Mal 50 Jahre alt werden - und der Bachert TSA inzwischen weitgehend komplett ausgestattet ist!


Keine Zeit zum Feiern: 50-jähriger Bachert TSA hinter unserem LF8

Ein kleiner Trost ist hoffentlich dieses Netz-Fundstück:
LINK ZUM YOUTUBE-VIDEO DER FEUERWEHR ADELEBSEN
Eine unserer Bachert TS8/8 baugleiche Tragkraftspritze feierte hier lautstart ihren Fünfzigsten! Vielen Dank an die Feuerwehr Adelebsen hierfür!


Der nächste Jubilar: Bachert TS8/8


Und auch sie ist 50 geworden: Ziegler TS2/5


20131118 - Neue "Einheits-Tragkraftspritze" TS800

Der "Opa" soll es Gesellschaft bekommen! Die gähnende Leere auf dem TS-Schlitten des Ex-Eppelborner Magirus TSA von 1940 (genannt "Opa") der FOFW wird jetzt von einer zeitlich fast passenden TS800-Tragkraftspritze aus Kriegs- oder früher Nachkreigsproduktion gefüllt, die wir in der Rheinebene bei Germersheim erwerben konnten. Da unser LF8 nachher noch den Weg ins Saarland einschlagen sollte, lief es auf eine sehr frühmorgendliche Fahrt zur Abholung der TS hinaus.

Bei dieser TS handelt es sich um eine sogenammte "Einheits-Tragkraftspritze" mit C8-Motor der BREUER-Werke Frankfurt a/M-Höchst. Den Hersteller des Pumpenteils haben wir noch nicht ermitteln können. Das Baujahr dürfte bei 1943 bis 1946 liegen.


20131027 - Neue Ziegler Tragkraftspritze TS2/5

So richtig neu ist der jüngste Neuzugang zur FOFW nicht, aber mit ihren genau 50 Jahren paßt die Ziegler TS2/5 hervorragend zum 1963er Bachert TSA und auch ganz gut zum 1964er Ziegler MZA/Ex-ÖSA.


Ziegler TS2/5

Eigentlich hatten wir schon vor gut einem halben Jahr mit einer TS2/5 geliebäugelt, ausgelöst durch den provozierend leeren TS2/5-Rahmen auf der Ziegler Löschkarre. Diese mußten wir aus Platzgründen leider schnell wieder abgeben, aber jetzt können wir der kleinen TS05/5 eine große Schwester zur Seite stellen.

Der Kauf der TS2/5 samt C-Saugschlauchgarnitur und Transport-"Sackkarre" erfolgte eher spontan, die Abholung in etwa 30 km Entfernung ebenso. Jetzt sind wir gespannt, ob die TS beim Probelauf tatsächlich so gut anspringt wie versprochen. Äußerlich sieht sie ja schon einmal gut aus!


20131027 - Reserve-Reifen fürs LF8

Was rastet, das rostet - und was bewegt wird das verschleißt zwangsläufig. So waren Seit gut einem halben Jahr latent auf der Suche nach passenden M+S-Reifen für unser LF8. Noch ist es zwar nicht aktut, aber im nächsten Jahr könnte es ein Problem werden. Die Beobachtung des Marktes innerhalb der letzten eineinhalb Jahre gab Anlaß zur Beunruhigung: Monatelang waren keine M+S-Reifen der Größe 6.50R16C verfügbar, von der passenden Tragfähigkeit mal ganz abgesehen. Eine Umbereifung auf eine metrische Größe schied nach Ausmessen der hinteren, schmalen Radkästen aus: Keine Zwillingsbereifung metrischer Reifengröße mit passender Tragfähigkeit ist zu finden, der bei Kurvenfahrt nicht in Vollkontakt zum Radkasten gehen wird!

Also blieb nur die Beobachtung des Marktes mit der Hoffung, daß irgendwann passende Reifen auftauchen würden. Nach über einem halben Jahr war es jetzt endlich so weit: 6.50R16C M+S-Reifen des türkischen Herstellers LASSA waren in geringer Stückzahl verfügbar. Sechs Stück der frischen Produktion (36. Woche 2013) sind jetzt eingekauft und werden eingelagert.


Transport ins Lager: die neuen Winterreifen und die Reserve-Felgen für unser LF8

Im nächsten Frühjahr sollen dann die Vorderräder mit Sommerreifen bereift werden, wozu noch zwei passende Felgen gebracht angeschafft wurden. Diese werden den Winter natürlich über noch schwarz lackiert. Dann sollte hoffentlich im Hinblick auf die "Schuhe" unseres LF8 erst einmal eine lange Ruhe einkehren.


20131010 - Pulverlösch-/Schaumlöschanhänger PLA100/S100 als Bereitschaft beim römischen Glasofenexperiment der Villa Borg

Dieser Anhänger ist doch zu schade für ds Altenteil, also: Mit frisch gefettetem und eingstellten rechtem Radlager rollte der TOTAL-WALTHER PLA100/S100 Ende September seinem ersten richtigen Einsatz für die FOFW entgegen: Er sollte während des römischen Glasofenexperiments (www.glasofenexperiment.de) des Archäologieparks Römische Villa Borg im Saarland (www.villa-borg.de) bis zum 6. Oktober für alle Fälle bereit stehen - falls wieder Erwarten "die Hütte" brennen sollte.

Das Feuer blieb dort, wo es brennen sollte, nämlich in den Glasöfen. So hatte der PLA100/S100 einen ruhigen Bereitschaftsdienst.


Bereitschaft beim römischen Glasofenprojekt des Archäologiepark Römische Villa Borg im September / Oktober 2013 LF8 und TOTAL WALTHER PLA100/S100

Da wie gesagt, dieser Sonderlöschanhänger zu schade für die Abstellkammer ist und für die Villa Borg mit seinen zwei Löschmitteln einen idealen rollbaren Feuerlöscher darstellen würde, ist ein längerfristiger Aufenthalt des PLA100/S100 in der Villa Borg im Gespräch.


20130820 - Neu bei der FOFW: Kombinierter Pulverlösch- und Schaumlöschanhänger TOTAL WALTHER PLA100/S100

Da er technisch interessant ist und man "rein zufällig" fast in der Nähe weilte, wurde am 18. August spontan ein Pulverlösch-/Schaumlöschanhänger in Passau ersteigert - der Dank der Flexibilität der Feuerwehr Passau nach nur 150 km Anreise bereits am folgenden Tag mit unserem LF8 abgeholt werden konnte.

Die Duchsicht vor Ort war erfreulich: Der Löschanhänger präsentierte sich in gutem Zustand und endlich einmal brauchte keine Beleuchtungsanlage Zuwendung (oder die Magnetleuchten...), auch die technische Dokumentation samt Betriebserlaubnis lag vor!

Trotz seiner Winzigkeit von nur wenig mehr als 2 Metern Länge ist der Zwerg ein Schwergewicht: Pulver- und Schaumlöschanlage samt zwei Stickstoff-Flaschen ergeben gefüllt ein Gesamtgewicht von 750 kg. Trotz der kurzen Bauweise liegt der Anhänger gut auf der Straße, so daß die Überführung von guten 700 km ohne besondere Vorkommnisse verlief.


20130814 - Abschied vom 1961er DDR-TSA

Am gestrigen Abend verließ der alte Görlitzer TSA die FOFW in Richtung Ibbenbüren. But einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge: Dort soll er wieder als Feuerwehr-Oldtimer eingesetzt werden, was uns sehr freut!

Zeit für einen kleinen Rückblick: Seit der Abholung auf eigener Achse im Bergischen Land im Mai war er in gut einem Vierteljahr sogar auf vier Oldtimertreffen dabei - alles auf eigener Achse! - und war damit bislang der absolute Spitzenreiter unter den Feuerwehranhängern der FOFW!

Was uns neben schönen Erinnerungen und vielen Fotos von ihm bleibt: Die Jöhstadt TS8/8 Tragkraftspritze, die nun im 1982er DDR-TSA ihr neues Zuhause finden wird.


20130707 - Oldtimertreffen in Langerwehe

Auf dem Rückweg von Merkstein war gerade noch genug Zeit, um am frühen Nachmittag noch dem Oldtimertreffen der Oldtimerfreunde Langerwehe beim Stadtfest in Langerwehe vorbeizuschauen, wo endlich ein lang ersehntes Wiedersehen mit einem Bulli-Freund erfolgen sollte.


20130707 - Feuerwehr-Fahrzeugschau anläßlich des Euregionalen Knappentages am Bergbaudenkmal Grube Adolf

Samstag und Sonntag folgte die FOFW einer Einladung zur Feuerwehr-Oldtimerschau beim Bergbaudenkmal Grube Adolf in Herzogenrath-Merkstein. Samstag konnte neben dem LF8 noch einmal der 1961er DDR-TSA gezeigt werden, sogar die Jöhstadt/Barkas TS8/8 durfte kurz, aber lautstark und geruchsintensiv auf sich aufmerksam machen.

Und am Sonntag war der "Eppelflori" ausnahmsweise mal wieder solo unterwegs, dafür traf er auf nette Feuerwehr-Oldtimer-Gesellschaft in Form eines Magirus Mercur von EuroBOS e.V. und eines 1928er Opel mit Aufbau und Frontpumpe von August Hoenig (Köln-Nippes) der Freiwilligen Feuerwehr Merkstein.

Letzterer erwies sich als störrisch und verweigerte trotz intensiver Zuwendung von unserer Seite (und 12 V Starthilfe ...) vor Ort hartnäckig jeglichen Zündfunken an den Kerzen, so daß er leider auch die Heimreise an der Stange zurücklegen mußte.

Immerhin konnten Verteilerkappe oder -Finger als Übeltäter diagnostiziert werden. Ausnahmsweise fanden sich im Ersatzteilfundus nicht zufällig genau die passenden Ersatzteile ...


20130625 - Nutzfahrzeug-Oldtimertreffen beim Bergbaudenkmal Grube Adolf in Herzogenrath-Merkstein

Wieder einmal war die Zeit viel zu knapp! So reichte es nur zu einem kurzen samstäglichen Abstecher mit LF8 und TSA zum Nutzfahrzeug-Oldtimertreffen beim Bergbaudenkmal Grube Adolf in Herzogenrath-Merkstein - und schon gegen Mittag mußten wir wieder gen Saarland aufbrechen.

Trotzdem bleiben einige unvergeßliche Eindrücke wie die ausführliche Führung durch das Maschinenhaus der Grube Adolf und die Anlaß- und Lauf-Demonstrationen des MAN-U-Boot-Motors.


20130616 - Jetzt bei eBay: unser 1961er Tragkraftspritzenanhänger des Feuerlöschgerätewerks Görlitz samt Tragkraftspritze des Feuerlöschgerätewerks Jöhstadt sowie Saug- und Druckschläuchen


20130616 - Oldtimertreffen "Classic Cars And Caravans 2013" in Niederkassel

Eigentlich sollte es nur ein kurzer Abstecher auf dem zweiten Weg zum Oldtimertreffen in Sinzig-Franken sein, der Besuch des Niederkasselers Oldtimertreffens. Aber obwohl zeitig in Niederkassel angekommen, waren wir froh, das LF8-TSA-Gespann irgendwo inmitten der Menschenmassen parken zu können. An ein Durchkommen und Weiterfahren nach Sinzig war nicht vor dem späten Nachmittag zu denken!

Aber auch hier wurde die Zeit nicht lang: Kaum war die Heckklappe des alten Görlitzer TSA geöffnet und die Jöhstadt TS8/8 ans Tageslicht gezerrt, konnte lang und ausdauernd mit aktiven und ehemaligen Feuerwehr-Angehörigen und -Interessierten gefachsimpelt werden.

Schade, daß sich auch hier wenig Feuerwehrfahrzeuge eingefunden hatten. Noch mehr schade, daß mit dem Gespann ein Durchkommen zu ihnen unmöglich war.

So führte ein Fußmarsch zum Habbelrather Magirus Rundhauber-TLF und zu einem ziemlich patinierten, aber erhaltenswerten Opel Blitz-LF8 in ausgefallener, aber historisch verbürgter Farbgebung.


20130615 - 9. Oldtimertreffen für Traktoren und Feuerwehren in Sinzig-Franken

Einen freundlichen und persönlichen Empfang freute unser LF8 und den mitgereisten alten Görlitzer TSA beim von der Feuerwehr Franken ausgerichteten 9. Oldtimertreffen in Sinzig-Franken.

Der Schwerpunkt der Schau lag eindeutig auf den Landmaschinen - nur wenige Zweiräder und Oldtimer-PKW fanden sich im Frankener Ortskern. Das Feuerwehr-Gespann der FOFW verstärkte die Fraktion der Feuerwehr-Fahrzeuge im Ort: zwei Opel Blitz LF8 (eins davon im aktiven Dienst bei der Feuerwehr Franken!) und ein Magirus Deutz LF8 schwer auf 100D7 Basiss bildeten am Samstag den "harten Kern".


LF8 und TSA der FOFW und der Magirus 100D7 bei der "Ausfahrt-Halbzeit"

Die Ausfahrt ins Frankener Umland erfolgte im Traktoren-Tempo. Immerhin konnte der "Eppelflori" auch mal im dritten Gang dahinrollen.

Gerne wären wir auch aufgrund der netten Gespräche am Samstag noch länger geblieben, aber Termine erzwangen eine viel zu frühe Abreise. Noch viel schlimmer: Eigentlich war am folgenden Sonntag ein weiteres Kommen geplant, das aber leider ausfallen mußte - wofür ich mich hiermit in aller Form bei den Frankenern entschuldigen mochte!


Das Gespann der FOFW und der Magirus 100D7 im gesperrten Frankener Ortskern


Gute Idee und Inspiration für Nachbau:
Halterung des Lampenstativs am Opel Blitz LF8 der Feuerwehr Franken


20130608 - Streiche ÖSA Ziegler, setze MZA Ziegler!

Wie bei vielen anderen Wehren, so wurde auch bei der FOFW bedarfsbedingt aus dem Ölschadensanhänger im Laufe der Zeit ein Mehrzweckanhänger. Gestern konnte der entsprechend umtypisierte Ziegler Feuerwehranhänger regulär zugelassen werden. Er wird folgend öfters am LF8 zu sehen sein ...


20130605 - Neue Reifen für den ÖSA Ziegler

Was haben ein Vorkriegs-Mercedes Benz 170 V oder ein BMW 328 mit unserem Ziegler Ölschadensanhänger gemeinsam? -- die Bereifung! Doch der Reihe nach:

Die geplante "zivile" Zulassung des Ölschadensanhänger als "SDAH Plane und Spriegel" verlief zunächst nicht ganz nach Plan: Bei der TÜV-Prüfung zur Umschreibung wurde die eigentlich als sehr gut befundene Bereifung der Größe 6.00R16 beanstandet - ansonsten gab der Anhänger wenigstens keinen Anlaß zur Kritik. Auch heimische Recherchen förderten als Maximalbreite für die originale, sehr schmale 3.5D16-Felge die in der Betriebserlaubnis von 1964 gelisteten 5.50er Reifen. Daraus resultierte ein Beschaffungsproblem!

Gesucht wurden nun zwei Reifen der Dimension 5.50R16 (Radialreifen) oder zur Not auch 5.50-16 (Diagonalreifen). Aktuell waren diese nur von Michelin und Excelsior erhältlich, wobei die Wahl trotz des deutlich höheren Preises auf den Michelin 5.50R16 84H TT X-Stop - den ersten Stahlgürtelreifen, der schon seit 1948 in Produktion ist! Ausschlaggebend war der für das Anhänger-Gesamtgewicht ausreichende Lastindex. Zudem sollte der Radialreifen die langen Standphasen etwas besser wegstecken können als der Radialreifen. Weniger Rollwiderstand des Radialreifens war auch ein Argument.

Das recht knifflige Beschaffungsproblem konnte Dank Reifen-Schlag in Hörweite des Nürburgringes sogar mit "frischen", in der 7. Woche des Jahres 2013 gebackenen, Michelin X-Stop Reifen ziemlich schnell gelöst werden. Die folgende TÜV-Vorführung war nur noch eine Formsache, so daß der ÖSA nach baldiger regulärer Zulassung demnächst auch "nicht-feuerwehrspezifisches Ladegut" transportieren darf.

Nur im direkten Vergleich fällt der Unterschied zwischen der 5.50er (montiert) und der 6.00er Bereifung auf: Die 6.00er sind doch deutlich höher und haben einen größeren Abrollumfang. Dadurch erhöht sich zwar die Belastung der Radlager mit den kleineren Reifen ein wenig, aber dafür steht der ÖSA heckseitig nicht mehr ganz so hoch.

Einen netten Nebeneffekt hat diese Neubeschaffung noch: Die 5.50x16er Räder passen von Abmessung und Lochkranz nicht nur auf den 1964er Ziegler ÖSA, sondern auch auf den 1963er Bachert TSA und auf den 1961er Görlitzer TSA ... letzterem stehen seine VEB-Reifenwerk-Riesa Gummis zwar prima, aber mit denen möchten wir aus wohl verständlichen Gründen nicht mehr als unbedingt nötig herumfahren ...

Die auf dem ÖSA montierten 6.00R16 Reifen sind zwar älteren Datums, aber noch in sehr gutem Zustand, weswegen wir sie nicht entsorgen, sondern abgeben möchten (siehe Angebot im Marktplatz).

Fundstücke der Woche: Aus Sicht des Oldtimer-Liebhabers sind die beim Abziehen der 6.00er Bereifung zutage gekommenen Englebert-Schäuche interessant, denn dieser inzwischen längst vergessene belgische Hersteller mit Produktionsorten u.a. auch in Aachen kooperierte ab 1958 mit dem amerikanischen Hersteller Uniroyal, woraufhin etwa 1967 der Name Englebert verschwand.


20130509 - Abholung des TSA Görlitz von 1961 und Probelauf der Jöhstadt TS8/8

Die FOFW war fleißig am Feiertag: Dank helfender Hände (Dank an Boris!) konnte der neue / alte DDR-Tragkraftspritzenanhänger vom VEB Feuerlöschgerätewerk Görlitz im strömenden Regen aus seinem Verlies im Pritschenanhänger geborgen werden. Die Waffleboards haben hier ihre Feuerprobe als Rampen bestanden: Nachdem die Tragkraftspritze, Schläuche und das Standrohr herausgenommen wurden, konnte der TSA vorsichtig aus dem Anhänger herausgerollt werden.

Die erste technische Durchsicht vor Ort war so positiv, daß die 160 km Überführung auf eigener Achse gewagt wurde - mit Rücksicht auf die alten Reifen (Marke VEB Reifenwerk Riesa!) allerdings mit reduzierter Geschwindigkeit. Zwischendurch wurde öfters die Reifentemperatur und das Radlagerspiel kontrolliert - alles im grünen Bereich!

Zuhause angekommen wurde zunächst die Achse abgeschmiert und die museumsreife Zweikammer-Beleuchtung wieder instandgesetzt - die raren IFA F8-Rückleuchten und der DDR-Stecker konnten gerettet werden und verbleiben am TSA!

Dann gewann der Spieltrieb die Überhand und die Tragkraftspritze TS8/8 vom VEB Feuerlöschgerätewerk Jöhstadt mußte (zur Freude der Nachbarn...) kurz ausprobiert werden: Herrlich, wie der Zweitakter herumklötert, wenn man ihn per Handhebel angerissen hat...!


20130428 - "Trockener" Probelauf der MOTOMAX TS 05/5

Erst nach Wochen fand sich endlich Zeit, die "Miniatur-Tragkraftspritze" MOTOMAX TS05/5 aus dem Hause Magirus/Minimax/ILO einem ersten "trockenem" Test zu unterziehen: Die Geruchsprobe des Gemischs im Tank fiel positiv aus, so daß ein Starten ohne große Vorbereitungen gewagt wurde. Nach wenigen Zügen sprang das ILO-Motörchen an und nach etwa einer Minute stellte sich auch ein stabiler Leerlauf ein. In den nächsten Wochen wird sich sicherlich noch eine Gelegenheit für einen "nassen" Testlauf finden.


20130507 - MAX ist doch mini

Unter "MOTOMAX" sollte man sich eigentlich ein motorisiertes Trumm von Was-auch-immer vorstellen. Schon wieder ein Irrtum: Über 30 Jahre lang war dies der Vertriebsname von niedlich-kleinen Tragkraftspritzen aus dem Hause Klöckner-Humboldt-Deutz (Magirus) mit 35ccm ILO-Motörchen, die von Minimax vertrieben wurden. Mit einer Förderleistung von nur 50 l/min bei 5 bar ergibt sich die Typenbezeichnung TS 05/5.

Klingt winzig - ist auch so. Aber bestimmt ein nettes Spielzeug - und endlich mal ein kompaktes, das mit nur 13 kg Gewicht auch alleine problemlos bewegt werden kann. Also wurde so ein Pumpenzwerg aus Bundeswehr-Bestand angeschafft.

Die technischen Infos zur TS05/5 sind bereits online, Fotos und Erfahrungsbericht folgen.


20130329 - Abholung des Löschkarrens LK Ziegler, oder: total verschätzt!

Für den vergangenen Mittwoch war die Abholung des handgezogenen Ziegler Feuerlöschkarrens in Rheinbrohl geplant. "Für alle Fälle" wurde der "Herr Schroeder (Schreibweise beachten!) " an den "Eppelflori" gehangen, falls der LK wider Erwarten doch nicht in das LF8 passen sollte.

Vor Ort offenbarte sich dann ein Problem: IN das LF8 hätte der fast drei Meter lange LK sicher nicht gepaßt, selbst AUF den Plattformanhänger wurde es knifflig, da sich die Spurbreite des LK als breiter als der Aufbau des Plattformanhängers herausstellte! Mit vereinten Kräften von drei Mann wurde der LK über die Radkösten des Anhängers gehievt, so daß Achse des LK auf dem Anhänger auflag und die LK-Räder vor den Anhänger-Radkästen hingen. Nachteil: Stark eingeschränkte seitliche Freiwinkel zwischen Anhänger und Zugfahrzeug, also war vorsichtiges und weitbogiges Kurvenfahren mit dem sonst extrem wendigen Gespann gefragt.

Zuhause angekommen stellte sich überdies noch heraus, daß sich der LK beim besten Willen nicht mehr ins "Gerätehaus" quetschen läßt. Schade, denn deswegen müssen wir uns leider wieder vom LK trennen ...

[ Ergänzung: Weniger als eine Minute nach Abschicken des Online-Inserats war der LK bereits telefonisch verkauft. Somit beläuft sich die "Dienstzeit" des Ziegler LK bei der FOFW auf sagenhafte zweieinhalb Tage! ]


20130322 - Geburtstagsgeschenke für den "Eppelflori"

Heute bekam der Eppelflori seine Geburtstagsgeschenke: Ein nagelneuer MERCEDES-BENZ Schriftzug ziert das Heck des LF8-Kofferaufbaus und ein Paar nagelneue "Waffleboards" in der 5cm starken "Schwerlastausführung" haben ihren Platz auf dem Dach gefunden. Damit ist die kleine Bergeausrüstung erst einmal komplett:

- 2 Waffleboards
- 2 Sandtracks
- 2 Alu-Auffahrrampen
- 4 Schneeketten
- Spaten & Schaufel
- Säge & Axt
- diverse Bergegurte (2x 2m / 2t; 1x 10m / 10t)
- diverse Seile + Schäkel
- Abschleppstange
- Rangierwagenheber
- 2 Stempelwagenheber
- Unterlegmaterial

Verkehrssicherungsmaterial wie Warnleuchten, orangefarbene Rundumleuchte und auch ein 5er Satz Verkehrsleitkegel (Pylone / "Lübecker Hütchen") sind ebenso an Bord wie ein zweiter Arbeitsstellenscheinwerfer für Montage auf dem Kofferaufbau. Für weitere externe Erleuchtung sorgt bei Bedarf ein stabiles Dreibein-Lampenstativ (manuell teleskopierbar bis max. 5m Höhe) mit 500W/230V-Halogenstrahler oder 12V Arbeitstellenscheinwerfer.

Woffen wir hoffen, daß die Bergeausrüstung nie für das LF8 selber zum Einsatz kommen muß!


 

20130320 - Ein Jahr "Eppelflori"

Kaum zu glauben, es ist wirklich schon ein Jahr her, daß wir das ehemalige LF8 des Eppelborn / Habacher Löschbezirks ganz regulär wieder zurm Straßenverkehr zulassen konnten.

Am 27. Februar 2012 besichtigt und spontan ersteigert, am 13. März 2012 mit Kurzzeitkennzeichen auf eigner Achse vom saarländischen Eppelborn bis in die neue Heimat überführt, konnte das kleine Löschgruppenfahrzeug nach erfolgreich absolvierten AU, HU und Oldtimer-Gutachten sowie eingeholten Ausnahmegenehmigungen für Schriftzüge und Sondersignaleinrichtungen am 20. März 2012 endlich zugelassen werden.

Damit wäre das erste schon recht ereignisreiche Jahr des (Un)Ruhestandes für unseren Eppelflori bereits vorbei und wir hoffen, daß noch möglichst viele folgen werden!

PS: Eigentlich müßte der Eppelflori dieses Jahr gar seinen 33. Geburtstag feiern, weil Fahrgestell und Aufbau im Jahre 1980 erstmals das Licht der Welt erblickten - aber da er nach seinem ersten Leben als Vorführfahrzeug erst im Dezember 1981 erstzugelassen wurde, läßt sich sein genauer "Gebutstag" leider nicht genau nachvollziehen ...


20130314 - "Neues" Autoradio Blaupunkt Essen Stereo CR Super Arimat für das LF8 der FOFW

Neu ist in diesem Fall wirklich relativ, denn das Blaupunkt Essen CR Super Arimat Autoradio mit Cassettenteil ist ca. zwei Jahre älter als der Eppelflori, war aber im Handel 1980 durchaus noch verfügbar.

Eigentlich sollte ja das vorhandene, zeitgleich gebaute Blaupunkt Lübeck CR Autoradio nur eine neue Blende bekommen, wozu auf einer gewissen Internet-Auktionsplattform für einen Schleuderpreis ein laut (schlechtem) Auktionsfoto baugleiches Radio ersteigert wurde. Dieses entpuppte sich dann als deutlich hochwertiger als das Lübeck - und vor allem komplett inklusive des bedruckten rechten Achshebels (Umschaltung LW, MW, UKW Mono, UKW Stereo), weshalb es seinen Platz im Cockpit des Eppelflori einnehmen durfte.

Hier ein Vergleich der Daten beider Geräte:

BezeichnungBlaupunkt Essen Stereo CR Super ArimatBlaupunkt Lübeck CR
Baujahr1977/781977/78
 
Cassettenteil:  
Tonkopf Stereoja (Mono-Abspielung möglich)nein
Tonkopf Mononeinja
TasterCassetten-Auswurf
Cassetten-Vorspulung
Cassetten-Auswurf
Cassetten-Vorspulung
 
Radioteil:  
StörunterdrückungASUASU
VerkehrsinformationARInein
UKW Stereo janein
UKW Monojaja
MW Mono jaja
LW Monojanein
DruckschalterARI keiner
Drehknopf links LautstärkeLautstärke
Drehknopf rechts SendersucheSendersuche
Achshebel links Klang (hell / dumpf)Klang (hell / dumpf)
Achshebel rechtsUmschaltung LW, MW, UKW Mono, UKW StereoUmschaltung MW, UKW Mono
LeuchtdiodenStereo, Empfang, ARIkeine
 
externe Verweisesiehe www.radiomuseum.orgsiehe www.radiomuseum.org

Mit den inwischen verbauten Zusatzgeräten wie der Hella Schwanenhals-Kartenleselampe, der analogen VDO Einbau-Uhr und nun dem Drehknopf-Autoradio hat sich zwar das Cockpit des Eppelflori etwas vom Originalzustand wegbewegt, aber es handelt sich bei allen Gerätschaften um zeitgenössisches Material der fühen 80er Jahre. Damit wollen wir es auch bewenden lassen, mehr "Individualität" ist nicht nicht geplant, um den Charakter des Feuerwehrfahrzeiges nicht zu zerstören.

PS: Der Vollständigkeit halber sichen wir latent noch immer die passende Blende für das Lübeck CR ...


20130308 - Technischer Dienst am ÖSA Ziegler

Eigentlich eine kleine Untertreibung, denn die heute am Ziegler Ölschadensanhänger vorgenommenen Arbeiten gingen über einen normalen Schmierdienst weit hinaus: Da eine Instandsetzung der verbauten Lichtanlage nicht ganz zufriedenstellend verlief, fiel die Entscheidung auf einen Komplettausch der Rückleuchten und Neuverlegung der Verkabelung unter Einbau einer Verteilerdose, die die vorhandene "Lüsterklemmen- + Isolierband-Verdrahtung" ersetzen sollte. Nur die originalen Hella-Kennzeichenleuchten verblieben am Fahrzeug. Bei der Erneuerung der Verkabelung kam noch eine weitere, besonders hinterhältige, weil gut versteckt im Schutzrohr gelegene, hübsch korrodierte Schadstelle der alten Verdrahtung zu Tage, die wohl der Grund für die Unzuverlässigkeit der Lichtanlage war; der Entschluß zur kompletten Erneuerung auch aller Kabel war also richtig!

Bei der Planung der Ersatzbeschaffung der Rückleuchten fiel beim Vergleich mit baugleichen bzw. gleich alten Ziegler Anhängern auf, daß die vorhandenen Rückleuchten keinesfalls Originalausrüstung sein können, was auch die breiteren Rückleuchten-Halter am ÖSA erklären dürfte. Kurzfristig war eine Beschaffung der originalen oder qauch nur ähnlichen, schmalrechteckigen Leuchten nicht machbar, so daß (provisorisch?) nur ein den beim Kauf montierten Leuchten ähnlicher Ersatz beschafft und montiert wurde.

Natürlich wurde heute auch die Aufnahme der Feststellbrems-Betätigung fachgerecht geschweißt, so daß die Verkehrs- und Betriebssicherheit des Ziegler ÖSA nun komplett wiederhergestellt ist und er neuen Aufgaben bei der FOFW harrt.

Da das Schweißgerät gerade parat war, wurde auch gleich die Aufstell-Strebe der rechten Haspelklappe des Bachert TSA restauriert.


20130303 - Vier Schlösser auf Rädern

Was sich nach einem Märchen anhört, ist eigentlich ganz profan: Ein fast komplett ausgerüsteter TSA könnte ohne abschließbare Griffe auf Oldtimertreffen eine "Einladung" für Langfinger darstellen. Dem wurde nun abgeholfen: Abschließbare originale Griffe für den Bachert TSA waren nicht beschaffbar, aber vier brandneue Griffe für einen MTS Belarus Traktor konnten auf den TSA angepaßt werden. Somit sind alle vier Klappen abschließbar.

Diese Modifikation erforderte keine Änderung an den Türen und Klappen des Bachert TSA und die Originalgriffe werden natürlich nicht entsorgt, so daß der Originalzustand auf Wunsch jederzeit wiederhergestellt werden kann.


20130303 - Abholung des ÖSA Ziegler

Ein Neuzugang im Fuhrpark der FOFW wollte spontan im unterfränkischen Haßfurt abgeholt werden, was für das LF8 mit einem kleinen Umweg eine nette Spazierfahrt von fast 1000 km wurde. Ohne Zwischenfälle, mit akzeptablen Geschwindigskeits- und Verbrauchswerten war es bei strahlendem Sonnenschein und Mono-Klängen aus dem Blaupunkt Lübeck Autoradio (bzw. dem Funklautsprecher...) ein richtiger kleiner Urlaub!

Der Kauf des Ziegler Ölschadensanhängers (ÖSA) an sich war eher ein "Unfall" und der Preis günstig genug, daß sich die Fahrt lohnte. Bei Abholung in Haßfurt präsentierte sich der 1964er ÖSA in einem ganz gutem Zustand: Die originale Textilplane und alle ÖSA-typischen Einbauten auf der Ladefläche sind vorhanden und auch die üblichen Gebrauchsspuren wie Lackschäden, aber keine gravierenden Rostschäden.

Vom spontanen Basteln an der Beleuchtungsanlage wurde wieder abgesehen, sondern die Magnet-Rückleuchten montiert, was sich daheim bei näherer Betrachtung als eine gute Idee erweisen sollte: Kabel mit Isolationsschaden, nicht passender Stecker, 24V Lampen, marode Leuchten. Demnächst steht vielmehr eine Komplett-Erneuerung der Elektrik des ÖSA an.

Auch die Feststellbremse braucht wohl ein wenig Zuwendung, da eine Schweißnaht an ihrer Aufnahme eingerissen ist. Dafür punktet der ÖSA mit neuwertigen Reifen und guten Radlagern! Alles in Allem steht der ÖSA für seine fast 50 Jahre eher rüstig als rostig da.

Nach Ankunft im heimischen Revier konnte der ÖSA heute noch um ein altes Deichselrad aus unserem Lagerbestand ergänzt und die beiden Heckstützen gängig gemacht werden. Ferner wurde die Beleuchtuung zunächst provisorisch instandgesetzt.

Nun können wir in aller Ruhe darüber nachdenken, welche Rolle der ÖSA zukünftig im Fuhrpark der FOFW spielen wird: Eine Beschaffung der originalen Beladung erscheint nicht sinnvoll, wahrscheinlich wird der ÖSA demnächst um seine Einbauten erleichtert und zum Mehrzweckanhänger umgebaut und wird dann die Lücke besetzen, die der Bw-Eintonner nach seinem Verkauf im Oktober hinterlassen hat.


20130225 - LF8 im Schnee

Die gestrige Rückkehr des LF8 aus dem Saarland quer durch die Eifel dauerte witterungsbedingt etwas länger als geplant. Zwischendurch kam doch kurz die Schaufel zum Einsatz - die Schneeketten brauchten erstaunlicherweise noch nicht aufgezogen zu werden, auch die Sandtracks blieben auf dem Dach!


20130222 - Dachbeladung des LF8 und Beladung des TSA Bachert komplettiert

Dank der Freiwilligen Feuerwehr Altrip ist nun die Dachbeladung des LF8 vollständig, sie konnte um das lange gesuchte dritte Alu-Steckleiterteil B und um einen zerlegbaren Balkenhaken ergänzt werden. Alternativ steht der FOFW für das LF8 noch ein 4er Satz Steckleitern aus Holz zur Verfügung.

Von der Beschaffung der ursprünglich auch auf dem Dach verlasteten Schlauchbrücken wurde bisher abgesehen, da an ihrer Stelle ein Satz "Sandtracks" mitgeführt wird, was bei den Einsatzgebieten unseres LF8 deutlich sinnvoller ist.

Zusätzlich zur üblichen Dachbeladung wird noch eine Abschleppstange mitgeführt.

Ebenfalls konnte Dank der Freiwilligen Feuerwehr Altrip die Beladung eines der drei TSA der FOFW weitgehend komplettiert werden. Die Wahl fiel aus diversen Gründen auf den Bachert TSA von 1963. Hier kamen zur Bachert Tragkraftspritze (ebenfalls von 1963), einem B-Schlauch auf Haspel, einem C-Schlauch, Saugkorb, Verteilern, 6 A-Saugschläuchen, Feuerpatsche, Kanister mit Ölbindemittel und diversen Strahlrohren noch folgende Gerätschaften hinzu: 6 B-Schläuche, Standrohr samt Unterflur-Hydrantenschlüssel, kleinem Hydrantenschlüssel, und 2 Feuerwehr-Äxte hinzu. Darüber hinaus wird die Ausstattung durch Druckbegrenzungsventil, Injektorpumpe und 5 m-Lampenstativ ergänzt.

Somit wäre der Bachert TSA bis auf wenige Fehlteile komplett ausgerüstet und dürfte mit seiner Ausstattung eine attraktive Bereicherung für Oldtimertreffen sein.

Das Standrohr aus DDR-Produktion wird übrigens seinen "richtigen" Platz im Görlitzer TSA von 1982 finden.


20130212 - Exkursion mit dem LF8

Am 9. und 10. Februar stand der "Eppelflori" dem Archäologischen Institut der Universität zu Köln für eine Zweitages-Exkursion zur Verfügung.

Die Streckenführung (Köln - Andernach - Mayen - Boppard - Bad Ems - Pohl - Koblenz - Neuwied-Engers - Köln) bot genug Herausforderung und Abwechslung für Mensch und Maschine.


20130208 - Neue Alu-Steckleitern und Aufsteck-Blaulicht für das LF8

Der mittlerweile beschaffte vierteilige Holz-Steckleitersatz ist zwar sehr dekorativ obwohl er noch seiner Überarbeitung harrt - viele Lackaufbrüche und -Abplatzer erfordern ein baldiges Abschleifen und Neulackieren. Vorteilhafter weil weniger witterungsempfindlich wäre natürlich ein Steckleitersatz aus Aluminium; diese wären auch wesentlich leichter.

Da inzwischen aufgrund der METZ-Werksunterlagen feststeht, daß unser LF8 ab Werk mit einem Aluminium-Steckleitersatz ausgeliefert wurde, stand noch ein solcher auf der Wuschliste der FOFW. Dank einer eBay-Kleinanzeige der Freiweilligen Feuerwehr Baumholder konnte dieser Wunsch immerhin zu drei Vierteln erfüllt werden:

Trotz winterlicher Witterung und glatter Straßen war es ein netter Ausflug in den Westrich und so fanden ein A-Steckleiterteil und zwei B-Steckleiterteile ihren Platz auf dem Dach des LF8 der FOFW - ein weiteres B-Teil wird noch gesucht!

In Baumholder brachte der tiefe Griff in die Schrottkiste u.a. noch eine fragmentierte BOSCH 110 Rundum-Kennleuchte (RKL) in 24V-Ausführung zutage, die mittlerweile um Teile aus dem herumliegenden Wrack einer 12V-Festmontage RKL samt blauer Kappe zu einer blauen Aufsteck RKL für die nachgerüstete hintere RKL-Halterung ergänzt werden konnte. Entsprechend der Ausnahmegenehmigung des LF8 wird diese dritte Blaulicht-RKL natürlich nicht im Bereich der StVO, sondern nur bei Oldtimer-Treffen aufgesteckt.

Ferner konnte durch Schrott-Teile aus Baumholder die Eisemann-Arbeitsstellenlampe der Bachert Tragkraftspritze (TS8) wieder instand gesetzt werden. Vielen Dank an die Freiwillige Feuerwehr Baumholder für diese Unterstützung!


20130129 - Reparaturen am LF8

Leider startete das neue Jahr für die FOFW suboptimal und kostenintensiv: Nach nur 33 Jahren verlangte der Motor des LF8 unvermittelt nach einer neuen Wasserpumpe.


20130107 - Neue Domain www.fofw.de für die Freiwillige OldtimerFeuerwehr Wiesenberg

Da die Rückmeldungen auf diese Webseite der FOFW bisher ausnahmslos positiv waren, darf die FOFW ruhig ab 2013 ein neues virtuelles Quartier beziehen: Die bisherige "Arbeits-Subdomain" www.feuerwehr.flagencal.de bleibt zwar bestehen, aber die deutlich kürzere und prägnantere Domain www.fofw.de (mit Umleitung zu feuerwehr.flagencal.de) soll nun das offizielle Zuhause der FOFW sein.


20130101 - Sandtracks fürs LF8

Momentan ist es ruhig im "Gerätehaus" der FOFW. Witterungsbedingt sind größere Renovierungsarbeiten leider nicht möglich. Aber Kleinigkeiten können erledigt werden: So ist die Dachbeladung des Mercedes / Metz LF8 um ein paar Sandtracks ergänzt worden. Diese leiterartig verbundenen Textilgummistege (Kaliber: aufgeschnittene Autoreifen!) sollen ausgerollt auf 2x ca. 150 cm x 35 cm bessere Eigenschaften auf Schnee und Matsch als Sandbleche haben - und sind sogar preisgünstiger, leichter und zusammengerollt kompakter.

Die Sandtracks sind ebenso wie die 24 t Abschleppstage keine reguläre Beladung eines LF8, können aber erfahrungsgemäß wertvolle Hilfe abseits befestigter Wege bzw. im Pannenfall leisten und haben insofern ihre Berechtigung. Wollen wir hoffen, daß die mittlerweile umfangreiche Bergeausstattung ebenso wie die ebenfalls auf dem Dach verlastete Abschleppstange nie fürs LF8 selber nötig sein werden!

In dem Sinne wünscht die "Freiwillige Oldtimer-Feuerwehr Wiesenberg" ein frohes und sicheres Jahr 2013!



Ältere Einsatzberichte der FOFW: Einsätze 2012

 


Diese Website ist optimiert für eine Bildschirmauflösung von 1024 x 768 Pixel.
Impressum
F. Wiesenberg
eMail
(Nach aktueller Rechtsprechung wird darauf hingewiesen, daß der Betreiber dieser Website keinerlei Haftung für den Inhalt verlinkter Seiten übernimmt.)
Die FOFW wird unterstützt von